Interview mit Luisa Letz, Personalreferentin, Bereich HR Accounting und Payroll

Berlitz

„Der Beruf der Kauffrau für Bürokommunikation ist sehr vielfältig“.

Luisa hat vor gut einem Jahr erfolgreich ihre Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement bei Berlitz abgeschlossen. Seitdem arbeitet sie im Berlitz HR-Team als Personalreferentin für den Bereich HR Accounting & Payroll in der Zentrale in Frankfurt. Wir wollten von ihr mehr über ihre Ausbildung erfahren und natürlich über den aktuellen Job.

Luisa, was machst du gerade?

Aktuell liegt so einiges bei mir auf dem Schreibtisch. Die letzten Stammdatenänderungen und gegebenen Stunden müssen noch erfasst werden, denn die Lohn- und Gehaltsabrechnung steht an. Diverse Bescheinigungen sind auszustellen und mit der Buchhaltung ist noch was abzustimmen. Aber das sind nur ein paar Sachen, an denen ich gerade arbeite.

Vor gut einem Jahr hast du deine Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement erfolgreich abgeschlossen. Was hat dir an deiner Ausbildung besonders Spaß gemacht?

Es war super, dass ich in beinahe jede Abteilung hier in der Firmenzentrale reinschnuppern konnte. Zudem konnte ich das Berlitz Center Frankfurt und Offenbach besuchen. Dadurch habe ich schnell gemerkt, was mir liegt und Spaß macht. So habe ich das Unternehmen auch besser kennengelernt. Mit jeder Abteilung wurden die Arbeitsprozesse klarer und wie die Bereiche miteinander zusammenarbeiten.

Durch den persönlichen Kontakt habe ich natürlich auch das Berlitz Team besser kennengelernt. Das hilft mir bei meiner jetzigen Arbeit. Man kennt sich und das erleichtert die Kommunikation untereinander.

Wie lange dauerte deine Ausbildung und wie häufig warst du an der Berufsschule und bei Berlitz?

Meine Ausbildung war ursprünglich auf 3 Jahre festgelegt. Aufgrund der guten Noten bekam ich die Chance zu verkürzen. So war ich nach 2,5 Jahren fertig. Während der Ausbildung war ich 2 Tage die Woche an der Berufsschule und ansonsten bei Berlitz im Einsatz.

Wie kamst du damals auf Berlitz?

Ehrlich gesagt war das eine ganz zufällige Sache. Ich kannte Berlitz nicht, was vielleicht daran liegt, dass ich in einer Kleinstadt in Bayern aufwuchs und es dort keine Berlitz Sprachschule gibt. Aber die Stellenanzeige hat mich neugierig gemacht. Fremdsprachen und andere Kulturen interessieren mich und ich wollte immer bei einem Unternehmen arbeiten, mit dessen Produkten ich mich auch identifizieren kann.

Welche Erinnerungen hast du an die Bewerbungsphase?

Das weiß ich noch genau. Nur wenige Tage nach Versand meiner Bewerbung bekam ich eine Eingangsbestätigung und dann kam die Einladung zu einem ersten Kennenlernen. Im Telefoninterview konnte ich erste Fragen stellen. Dann folgten ein persönliches Vorstellungsgespräch und ein Schnuppertag. Da war ich total aufgeregt, aber es war super für mich, um einen ersten Eindruck von Berlitz zu bekommen und auch die Stadt kennenzulernen.

Und warum fiel deine Wahl auf deinen jetzigen Ausbildungsberuf?

Der Beruf der Kauffrau für Büromanagement ist vom Themenspektrum sehr vielfältig. Ich kannte schon einige der Bereiche aus meiner Fachoberschulzeit, aber wusste noch nicht, wo ich meinen Schwerpunkt legen will. Das ist echt schwierig, finde ich, wenn du Berufsanfänger bist. In der Ausbildung durchläufst du viele Tätigkeitsfelder, vom Empfang bis hin zur Personalabteilung, Buchhaltung, dem Marketing und mehr.

Jetzt arbeitest du als Personalreferentin in der Firmenzentrale. Ganz grob, wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Genau, jetzt bin ich Personalreferentin und bin in unserem HR-Account & Payroll-Team tätig. Ich fühle mich hier wirklich wohl. Ein paar der Themen, die ich in meinem beruflichen Alltag hier mache, habe ich schon genannt. Ich finde, der Bereich bietet spannende Themenfelder, auf die ich meine berufliche Zukunft gut aufbauen kann.

Jeder Tag sieht hier anders aus, da die Aufgaben sehr vielfältig sind. Um einen weiteren Einblick zu geben: Wir haben in der Personalabteilung eine Terminliste, die Monat für Monat, Abrechnung für Abrechnung durchgeführt wird. Dazu kommen noch allerlei individuelle Fälle, die im Zusammenhang mit der Abrechnung zu bearbeiten sind, oder ad-hoc Anfragen von Mitarbeitenden. Im Bereich Payroll gibt es sogenannte heiße Phasen, so unter anderem monatlich bei den Abrechnungen und dann zu Jahresbeginn und -ende, wo beispielsweise die Urlaubsanspruchsberechnung bzw. die Weihnachtsgeldberechnung anfallen.

Was reizt dich an deiner aktuellen Tätigkeit?

Die Tätigkeit als Personalreferentin HR-Accounting & Payroll ist abwechslungsreich und die Aufgaben vielfältig. Ich mag den fachlichen Teil ebenso wie den direkten Kontakt zu den Mitarbeitenden. Es geht viel um Daten, Zahlen und Tabellen. Aber das ist nur ein Teil des Ganzen. Das Abgleichen von diversen Dateien erfordert viel Konzentration. Mir macht das richtig Spaß, denn es fordert mich – im positiven Sinne.

Hast du Frankfurt jetzt schon gut kennengelernt? Hast du einen Geheimtipp für Frankfurt-Interessierte?

Ich habe während meiner Ausbildung zwar schon viel erlebt und gesehen, aber bin noch lange nicht „fertig“. Ganz im Gegenteil, ich bin fasziniert von Frankfurt und mag die hessische Art wirklich sehr. Ich wollte das letzte Jahr, mit dem Einstieg zur Vollverdienerin und ohne den Lerndruck für die Berufsschule, eigentlich nutzen, um die Stadt besser kennenzulernen. Leider kam da einiges dazwischen, wie unter anderem die Corona-Pandemie. Sehr schade.

Generell kann ich sagen, dass Frankfurt wahnsinnig viel zu bieten hat. Ich kann mich nicht auf ein oder zwei Highlights beschränken. Und da ich selbst Newcomerin bin, nehme ich Tipps und Ausflugsideen dankend an.

Würdest du Berlitz als Ausbildungsbetrieb weiterempfehlen?

Ja, durchaus. Jedes Team hat sich während meiner Ausbildungszeit über meine Unterstützung gefreut und mich herzlich aufgenommen. Ich wurde direkt mit konkreten Aufgaben und Projekten betraut. Ich durfte jederzeit Fragen stellen und mein Betreuer war immer für mich da. Der Austausch in den wöchentlichen Besprechungen hat hier sehr geholfen. Ich hatte in keiner Minute das Gefühl, „nur“ eine Auszubildende zu sein, weil ich wirklich mitarbeiten durfte. Das war super!

Durch die Pandemie ist es aktuell nicht einfach, eine kaufmännische Ausbildung zu starten. Viele aus den Teams arbeiten vom Home-Office aus, das ist für Auszubildende sehr schwierig momentan. Aber in anderen Unternehmen ist die Situation nicht unbedingt anders. Eine schwierige Zeit für Azubis finde ich, denn gerade der persönliche Austausch ist super wichtig.

Was sollten deiner Meinung nach Bewerber für eine Ausbildung oder ein Praktikum bei Berlitz mitbringen?

Kommunikationsfreude, Offenheit und Neugierde für Neues und Lust, im Team was zu bewegen.

Liebe Luisa, danke für das Gespräch und weiterhin viel Spaß bei Berlitz!

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