3. Maßnahmen: DEI am Arbeitsplatz verbessern
DEI sollte darauf abzielen, gegenseitige Unterstützung zu fördern, anstatt das Team zu spalten. Stellen Sie die bisherigen Strategien auf den Prüfstand: Könnte eine Maßnahme unbewusste Vorurteile (Unconscious Bias) verstärken oder Neidgefühle hervorrufen? Vermeiden Sie solche ungewollten Nebeneffekte durch eine durchdachte Kommunikationsstrategie – beispielsweise mit authentischen Mitarbeitergeschichten. Geben Sie Fachkräften die Möglichkeit, in Team-Meetings oder im Unternehmens-Newsletter über ihre persönlichen Erfahrungen zu berichten. So können die anderen Team-Mitglieder besser nachvollziehen, welche Herausforderungen beispielsweise aufgrund eines Migrationshintergrunds oder einer Behinderung entstehen.
Auch interne Weiterbildungen können Mitarbeiter für die Bedürfnisse unterrepräsentierter Gruppen stärker sensibilisieren. Zudem können Mentoring-Programme oder die Teilnahme an Communities den Austausch und das Lernen untereinander fördern. Ein Beispiel für eine solche DEI-Maßnahme ist ein Netzwerk für weibliche Führungskräfte, das den Austausch über Branchen hinweg ermöglicht.
Evaluieren Sie Ihre DEI-Strategien regelmäßig und passen Sie Maßnahmen bei Bedarf an die sich verändernden Bedingungen in Ihrem Unternehmen an. Vielleicht haben Sie in der Zwischenzeit einige neue Mitarbeiter mit besonderen Bedürfnissen eingestellt. Es kann auch hilfreich sein, Ihre DEI-Strategie mit der von branchenähnlichen Unternehmen zu vergleichen. Lassen Sie sich von erfolgreichen Maßnahmen anderer Arbeitgeber inspirieren und verbessern Sie so Ihr eigenes Employer Branding.