Eselsbrücken zur Währungsumrechnung

Berlitz -

Wer in Europa reist, der ist seit der Einführung des Euro als Zahlungsmittel deutlich unbeschwerter unterwegs: In vielen Ländern fallen der zeitraubende Geldwechsel und die komplizierte Umrechnungen der Preise weg. Für England gilt das jedoch nicht, ganz zu schweigen von den USA oder Australien. Wer in diese Länder reist, der muss weiterhin Geld tauschen und Preise umrechnen.

Währungsrechner im Internet sind eine praktische Hilfe für den Online-Einkauf. Wer in New York oder London vor dem Einkaufsregal steht, der kann mit gutem Kopfrechnen nicht nur Zeit sparen, sondern auch bares Geld. Wir haben alles zum Thema Umrechnung in britische Pfund, australische und amerikanische Dollar zusammengetragen – inklusive hilfreicher Eselsbrücken.

Euro in amerikanische Dollar wechseln

Kurs am 20. März:

1 Euro = 1,12 Dollar

1 US-Dollar = 0,89 Euro

Der US-Dollar ist in den vergangenen Jahren im Vergleich zum Euro deutlich gefallen. Während man 2014 noch 1,38 Dollar für einen Euro bekam, sind es aktuell nur noch rund 1,10 Dollar. Umgekehrt ist 1 Dollar 0,90 Euro wert. Auf dieses Niveau hat sich der Umrechnungskurs im vergangenen Jahr mehr oder weniger stabil eingependelt. Für Reisende in die USA bedeutet dieser Kurs, dass der Einkauf in den Staaten etwa 10 Prozent günstiger ist, als bei uns. Wer in New York oder Chicago 100 Dollar ausgibt, der zahlt effektiv 90 Euro.

Als Merkhilfe bieten sich die Notrufnummern der Länder an. In Deutschland wählt man die 110, die ungefähr dem Dollarkurs von 1,10 entspricht. In den USA beginnt die Notrufnummer 911 mit der Zahl 9: Die Kosten in Euro entsprechen 90 Prozent des aufgedruckten Dollarpreises. Anrufen sollte man diese Nummern natürlich nur im Notfall und nicht für aktuelle Wechselkurse.

Umrechnung von Euro in Britische Pfund Sterling

Kurs am 20. März:

1 Euro = 0,78 Pfund Sterling

1 Pfund Sterling = 1,27 Euro

Im Vereinigten Königreich zahlen die Bewohner und Besucher mit dem britischen Pfund. Denn obwohl England, Schottland und Irland zur EU gehören, haben sie 2001 nicht den Euro eingeführt. Wer einen Urlaub auf der Insel plant, muss daher nicht nur an wetterfeste Kleidung denken, sondern auch an den Wechselkurs, um Geld zu tauschen. Nach einem sehr starken Pfund in den vergangenen zwei Jahren liegt der Kurs aktuell bei 1,27 Euro für ein Pfund und 0,78 Pfund für einen Euro. Über den Daumen gepeilt heißt das: Wer in England einkauft, der muss mit etwa 25 Prozent Zuschlag rechnen, um den Preis in Euro zu erhalten. An diese 25 Prozent zu denken, ist für das britische Pfund die beste Eselsbrücke.

Wechselkurs von Euro in australische Dollar

Kurs vom 20. März:

1 Euro = 1,48 Australische Dollar

1 Australischer Dollar = 0,67 Euro

Der Kurs des australischen Dollars ähnelte lange Zeit dem seines amerikanischen Gegenstücks, schwächelt aber seit 2013 deutlich. Im vergangenen Jahr bekamen Reisende nach Australien für 1 Euro fast 1,50 australische Dollar. Umgekehrt erhalten Australier für 1 Dollar nur etwa 0,66 Euro. Reisende nach „Down Under“, wie das Land auch genannt wird, können also rund ein Drittel des Dollarpreises abziehen für einen Überblick über die Kosten in Euro.

Als Denkhilfe zur schnellen Umrechnung der Preise eignet sich der Spitzname des Landes. „Down Under“ spielt darauf an, dass der Kontinent auf der Unterseite des Globus liegt, also auf der Südhalbkugel. Also muss man auch die Zahlen „umdrehen“: Aus 0,99 australischen Dollar werden dann 0,66 Euro und schon hat man den Wechselkurs parat.

Vor jeder Reise empfiehlt es sich, den aktuellen Wechselkurs der Fremdwährung bei der heimischen Bank oder auf Internetseiten wie finanzen.net oder oanda.com zu überprüfen. Wer nun auch die Wechsel- bzw. Kreditkarten-Gebühren mitdenkt, schützt sich vor unangenehmen Überraschungen nach der Reise, wenn der Kontoauszug ins Postfach flattert.

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