Daten und Fakten: Historie der italienischen Sprache

Wer Italienisch lernen möchte, sollte auch etwas über die Sprache wissen. Hier das Wichtigste für „Italienisch für Anfänger“ im Überblick:

  • Italienisch ist die offizielle Landessprache in San Marino, Italien und der Schweiz und wird in 13 weiteren Ländern von Teilen der Bevölkerung als Muttersprache gesprochen.
  • Das Standard-Italienisch hat sich im 13. Jahrhundert aus dem Florentinischen entwickelt und hat seine Wurzeln in der indo-europäischen Sprachfamilie.
  • Seit 1861 ist Italienisch als Sprache offiziell anerkannt, seit 2017 gilt die Sprache als Kulturgut des Landes.
  • Mit rund 87 Millionen Muttersprachlern weltweit liegt Italienisch auf Platz 21 der Rangliste der meistgesprochenen Sprachen der Welt.
  • Das italienische Alphabet hat 21 Buchstaben. Es fehlen die Buchstaben J, K, W, X und Y.
  • Italienisch ist eng mit anderen Sprachen wie Französisch, Spanisch oder Portugiesisch verwandt.

Stolperstein Aussprache

In der Regel werden italienische Wörter so ausgesprochen, wie sie geschrieben werden. Doch wer in einem italienischen Restaurant schon einmal Gnocchi, Bruschetta oder Stracciatella-Eis bestellt hat, der weiß: Es gibt auch einige Ausnahmen. Und die haben es in sich:

C und G:

  • Vor den Buchstaben H, A, O, U wird C wie ein „k“ ausgesprochen.
    Beispiel:
    carne = „karne“ (Fleisch)
  • Bei Wörtern mit dem Anfangsbuchstaben G hingegen entspricht die Aussprache der Schreibweise.
    Beispiel:
    galoppini = „galoppini“ (Helfer)
  • Vor I oder E werden C und G bzw. „tsch“ und „dsch“ ausgesprochen.
    Beispiel:
    gelato = „dschelato” (Eis)

GL:
Die Buchstabenkombination wird ausgesprochen wie „lj“.

Beispiel: aglio e olio = „aljo e olio“ (Knoblauch und Olivenöl)

H:
Im Standard-Italienischen wird das H nicht ausgesprochen.

Beispiel: huomo = „uomo“ (Mann)

SC:

  • Vor den Buchstaben A, O, U, HE wird SC wie „sk“ ausgesprochen.
    Beispiel:
    scala = „skala“ (Treppe)
  • Vor E, I, IA und IO wird SC zu „sch“
    Beispiel:
    scimmia = „schimmia“ (Affe)


Grundwortschatz Italienisch: Basics für den Urlaub

Gerade in Urlaubsorten gibt es zwar sicher immer Einheimische, die auch etwas Deutsch oder Englisch sprechen. Mit diesem Basisvokabular zaubern Sie Ihrem italienischen Gegenüber aber garantiert ein Lächeln aufs Gesicht. „Italienisch für Anfänger“ – die Basics:

Ja – sì („si“)

Nein – nò („no“)

Hallo – ciao („tschau“)

Tschüss – ciao („tschau“)

Guten Tag, Guten Morgen – Buongiorno! („Bonschorno“)

Guten Abend – Buonasera! („Bonasera“)

Schönes Wochenende! – Buon fine settimana! („buon fine settimana“)

Wie geht es dir? – Come stai? („kome s-tai“)

Mir geht es gut. – Sto bene. („sto bene“)

Bitte – per favore („per fawore“)

Danke – grazie („grazi-e“)

Es tut mir leid! – Scusa! („skusa“)

Ich heiße… – Mi chiamo/a… („me kiamo/a“)

Alles Gute zum Geburtstag. – Buon compleanno! („buon compleanno“)

Prost! – Salute! („salute“)

Guten Appetit! – Buon appetito! („Buon apetitto“)

Wie viel Uhr ist es? – Che ore sono? („ke ore sono“)

Was kostet das? – Quanto costa? („kuanto kosta“)

Zahlen, bitte! – Il conto, per favore! („il konto, per fawore“)

Avanti, avanti: Weiter geht’s mit Berlitz

Sie möchten die erlernten italienischen Grundlagen nun anwenden oder noch weiter vertiefen? Das geht am besten in einem Italienisch-Sprachkurs von Berlitz – entweder im Gruppen- oder Einzelunterricht.

Neben Grammatik und Vokabeln hilft auch das Hörverständnis beim Fremdsprachenlernen. Mit diesen italienischen Serien können Sie Ihre Italienischkenntnisse testen und erhalten noch zusätzlich einen Einblick in die italienische Kultur.

Lektion „Italienisch für Anfänger“ abgehakt? Außer einem gewissen italienischen Grundwortschatz sollten Sie vor Ihrem nächsten Italien-Urlaub auch die wichtigsten Traditionen und Gewohnheiten des Landes kennen. Praktische Tipps gibt es in unserem Reiseknigge.

Italienisch lernen mit Muttersprachlern

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